Dienstag, 25. November 2008

Montag, 16. Juli 2007

Fazit Reisen mit Kleinkindern

Voraussetzungen, die es einfacher machen:
- Reiseerfahrung der Eltern
- Gesundheit der Kinder
- Flexibilität, Fantasie und Humor
- Einiges über die Routenvarianten zu wissen

Unsere Erfahrungen
1. Es ist einfacher als man denkt
2. Zwischen Zumuten und Zutrauen liegen Welten
3. Kinder und Eltern gewinnen
4. Jedes Alter der Kinder hat seine eigenen Herausforderungen (Serainas Mittagsschlaf, Yaniks Heimweh)
4. Mit Kindern Reisen ist ähnlich wie Erziehen - man sucht ständig den besten Weg
5. Auf Reisen sein, macht es möglich mit Gewohnheiten zu brechen (Schoppen ade)
6. Stets eine Plan B zu haben, macht es einfacher (entweder dieses Hotel sonst jenes ...)
7. Highlights für Kinder einbauen (Kamel, Jurte, Sand, Panda ...) hilft zu strukturieren
8. Mit den Kindern das Erlebte malen oder diskutieren
9. Stets zu Essen (Früchte, Brot) und zu Trinken dabei haben (in China auch Besteck)
10. Abwechseln zwischen Städten und eher ländlicheren Orten

Unerwartete Schwierigkeiten
- dass die Kinder nach vier Tagen am selben Ort weiter wollten
- vor allem Yanik irritiert war, wenn wir uns länger auf Englisch unterhielten

Unsere Freuden
- zu sehen wie unsere Kinder aus dem Kleinsten ein Spiel entwickeln können (Steine, Äste, Blätter ...)
- dass Yanik und Seraina ein Team geworden sind
- zu lernen, dass unsere Kinder ziemlich gut drauf sind und man einiges von ihnen verlangen kann und sie sich noch darüber freuen

Falls jemand gerne mit Kleinkindern reisen möchte und Fragen hat, antworten wir gerne:
- bernd_meister@yahoo.de
- aschaniel@hotmail.com

Angela´s Fazit

Liebe Familie, Freunde, Freundinnen, Nachbarn, Bekannte

Es war super für euch zu schreiben. Danke für die vielen sms, die uns angespornt haben, weiter zu schreiben.

Herzlichen Dank vor allem noch mal unserer Texterin Ines, die einen super Job gemacht hat.

Nun haben einige uns zukommen lassen, dass das Ende fehlt. Bernd und mir fehlt aber im Moment die Musse um gemeinsam ein Fazit zu erstellen. Also hier mal das meinige:

Ich würde es auf jeden Fall wieder machen.

was ich vermisst habe:
- Zeit der Zweisamkeit mit Bernd
- Zeit um ein Buch zu lesen

was ich genossen habe:
- die abendteurliche Zeit mit meiner Familie
- die Fremdheit der Orte - welche so manche Gewohnheit und Normalität in meinem Alltag in Frage stellt
- die Schönheit der Orte - Islamische Bauwerke in vollendeter Harmonie, Bazare, unverbaute Landschaften
- die Freundlichkeit der Usbeken
- die Excellenz des chinesischen Essens - ich denke mit Grauen an das, was uns hier in chinesischen Restaurant aufgetischt wird

Ein Traum ist in Erfüllung gegangen, ich habe die Seidenstrasse bereist und erst noch mit meinen drei Allerliebsten.

Samstag, 30. Juni 2007

Wieder Zuhause

Hallo Liebe Freunde

Wir sind tatsächlich wieder wohlbehalten in Zürich gelandet und wissen, nach den verschiedenen herzlichen Empfängen, auch warum wir uns auf Zuhause gefreut haben.

Empfang in Zürich Flughafen:




Das Expeditionsteam, etwas müde aber wohlauf :)


Sogar unser Häuslein hat uns wieder erkannt :)

Donnerstag, 28. Juni 2007

Ins Spielen vertieft


Alltag in Bejing




Der Weg zurück

Wir sind jetzt in der Mittagshitze unterwegs zum Flughafen. Hier ein erste Top-Flop-Liste, die sicher noch die eine oder andere schöne und unschöne Geschichte zum Erzählen birgt.

Top waren:
  • Khiva,
  • Familienanschluss in Usbekistan,
  • Bernds Geburtstag,
  • Zugfahrt nach Samarkand,
  • die singende Düne und der Altyn Emen Nationalpark,
  • die Schildkröte,
  • der Tourogart-Pass,
  • unser erstes chinesisches Essen in Kashgar,
  • die Übernachtung in der Taklamakan,
  • der Erwerb und Versand der Truhen,
  • Barbier und Markt in Hotan,
  • die liebe Babuschka,
  • die Innenstadt von Bejing,
  • die beiden Blogger des Jahres,
  • unsere optimale Ausrüstung.


Gern verzichtet hätten wir auf:

  • die übermüdete Ankunft in Tashkent ohne Möglichkeit, zu schlafen,
  • den Rückweg vom See bei Ayas Kala in der sengenden Mittagshitze,
  • die Hotelsuche bei Regen in Almaty,
  • die Einladung bei der chinesischen Familie in Kashgar,
  • die Flaming Mountains bei Turpan,
  • die Chinesen auf Fotojagd nach Yanik und Seraina,
  • temporäre Verdauungsgeschichten und
  • Angelas Allergieprobleme in der staubsaugerfreien Zone Kirgistans

Mittwoch, 27. Juni 2007

Essen im Restaurant

Entweder müssen wir unsere Erziehungsmethoden ändern oder das Verhalten unserer Kinder im Restaurant umstellen. Wo sonst gibt es immer mindestens drei Servicekräfte, die nichts anderes zu tun haben, ausser unseren zwei zuckersüssen Chaoten eine Bühne zu bieten und sie in ihrem - aus Schweizer Sicht - nicht restaurantkompatiblen Verhalten auch noch zu unterstützen? Wobei das "Zusammen-Nachlauf-Spiel" noch zu den harmlosen Formen der Animation gehört...

Zugreisen

Wir waren vor allem in Usbekistan und China mit Langstreckenzügen unterwegs und beiden ist der stets dampfenden Samowar gemeinsam. So konnte man jederzeit grünen oder schwarzen Tee trinken oder eine Nudelsuppe schlürfen. Auch die fliegenden Händler im Zug und an den Haltestellen versüssten die langen Fahrten mit Essen, Getränken und gar Spielsachen. Zudem sind die Züge mit festen Pritschen und gemütlichen, frisch bezogenen Kissen und Decken sowie dem obligatorischen Lichterlöschen zur Nachtruhe optimal zum Schlafen eingerichtet.

Ein Unterschied machten hingegen die Mitreisenden aus: Während in Usbekistan die Liegen oft mit mehr als einer Person besetzt waren, fehlten in China die Kinderhorden (wen wundert's?) und auch bei der Kommunikation haperte es, denn kein Chinese wollte sein Englisch üben. Somit reiste es sich gemütlich und ruhig mit viel Platz. Allerdings waren auch hier die Attacken des gesamten Zugpersonals (mindestens eine Person pro Wagen) auf unseren kleinen Blondschopf unvermeidlich.

Nie allein

In der Verbotenen Stadt - zusammen mit 42'3598 anderen Besuchern.

Impressionen aus Bejing

Posted by Picasa

Bankgeschäfte

Da Schaltergeschäfte in der Bank auch mal länger dauern können, macht man es sich halt bequem.

Dienstag, 26. Juni 2007

Stolz

Gerade kommen wir von der Grossen Mauer und sind ziemlich beeindruckt. Unsere Oberschenkel übrigens auch - 450 Höhenmeter in Treppenform hinterlassen halt Spuren. Schwer beeindruckt waren wir und andere auch von den Kletterfähigkeiten unserer Kinder. Stolz, stolz :o)

Glückliche Traveler


Montag, 25. Juni 2007

Parat für Olympia

Der Countdown läuft, Beijing bereitet sich vor: Baustellen so weit das Auge reicht!

Tainmenplatz

Wir sind bereit für den Gang durch die alte Stadt bei über 35 Grad. Peking begeistert uns sehr mit seinen vielen schönen Strassen und Prachtgebäuden!

Sonntag, 24. Juni 2007

Peking gefällt

Heute war Kindertag mit Zoobesuch und Eis. Bei dieser Hitze eine willkommene Abkühlung. So haben wir nun endlich den schlafenden Panda gesehen und koennen nun ganz ruhig nach Hause reisen (wenn man mal von der grossen Mauer absieht).

Freude auf Zuhause

Wenn ich bedenke, dass wir in einer Woche schon wieder zu Hause sein werden... So ein bisschen wird die Freude aufs Heimkommen langsam präsent: Wir fangen schon mal an, uns auf die Dinge zu freuen, die wir so lange nicht zur Verfügung hatten. Feiner Käse und Salat vom Markt gehören mit Sicherheit dazu. Vor allem freuen wir uns aber, alle Freunde und Bekannten wiederzusehen, zusammen zu grillieren, ein Bierli zu trinken und ein bisschen die gemeinsamen Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

In den nächsten Tagen gibt es bestimmt noch Gelegenheit, dieses Thema weiter zu vertiefen.

Samstag, 23. Juni 2007

Staunen in Bejing

Na also, haben wir auch unsere letzte grosse Passage - von der Rückreise mal abgesehen - erfolgreich gemeistert (nicht zu letzt auch Dank eines netten Herren, der einem Bettentausch im Zug zustimmt) und sind in jetzt in diesem Bejing angekommen. Hier herrschen unglaubliche Dimensionen! Allein beim Transfer vom Bahnhof zum Hostel haben wir Wohnraum für die Hälfte der Schweizer Bevölkerung bestaunen können.

Donnerstag, 21. Juni 2007

Kaufrausch

Wir waren heute shoppen. Endlich! Endlich Touri-T-Shirts und jede Menge schöner Dinge erwerben! Da hier jeder Einkauf mit regen Verhandlungen einhergeht, wird das Shopping zu einem echten Happening. Wir konnten nun auch unsere Traveller Cheques umtauschen und haben heute gekauft, was wir tragen können. Sollen wir die KollegInnen von der Post nochmals fordern und einen der Krieger aufgeben?