Montag, 4. Juni 2007

Chopstick-Wirrwarr


Ade Kirgistan


Kirgisische Eindrücke

Wandern
"Oh Papa guck, da geht`s nach China!"


Fast Food in Bishkek

Ni hao! - Guten Tag Kashgar!

Wir dachten, wir fahren über einen Pass und hatten dabei einen Alpenpass erwartet. Tatsächlich waren es vier Pässe, eine spitze Kurve, viel weite Ebenen und 400 km Fahrt - natürlich mit dem obligatorischen Plattfuss. Am letzten Pass, dem Torugart-Pass mit 3700 Metern, empfängt uns dann ein chinesischer Zöllner mit "Welcome to China".

Hochmotivert werden die nächsten Pläne geschmiedet: Karakorum Highway http://de.wikipedia.org/wiki/Karakorum_(Gebirge) oder Wüste? Aber erstmal eine Shoppingtour auf dem berühmten Sonntagsmarkt. In kleinerer Ausführung findet der übrigens jeden Tag statt. Wir müssen fast aufpassen, dass wir hier nicht hängen bleiben.

Am Abend sitzen wir in einem kühlen Coffee-Shop und geniessen das äusserst feine Essen inklusive dem ersten chinesischen Bier. Stimmungslevel 10!

P.S. Warum hat es auf dem WC ein Telefon?

Sonntag, 3. Juni 2007

Kochen in Kirgistan

Heute wollten wir mal wieder selber und gut kochen. Unseren Spaghetti-Hunger hatten wir schon vorgestern gestillt und zudem war die Gasflasche plötzlich leer, so dass die Wirtin Bernd bei Kochen gesehen und einen mittelgrossen Kulturschock erlitten hatte.
Also sollte heute nach all dem Fleisch und Eintopf feines Gemüse mit Kartoffelstock aus dem Päckchen auf den Tisch kommen - ein letztes Überbleibsel vom Zelten in Kasachstan. Gleich um die Ecke gibt es 10 Marktstände und ebensoviele kleinen Läden, allerdings mit einer mageren Auswahl an Gemüse. Bei Kabis, Tomaten, Zwiebel und Gurken war die Ernüchterung auf Seiten der Köche gross und die Klarheit da, woher die Eintönigkeit der kirgisischen Küche stammt. Es gab somit wenig zu kochen - lediglich Tomaten halbieren und erhitzen. Immerhin ist auch die "neue" Gasflasche leer geworden und die Wirtin musste ihren zweiten Schock erleben?
Die Tomaten waren lecker, der Kartoffelstock allerdings grün mit Aromat-Geschmack. Seraina hat nicht gezögert und alles mit viel Butter übertönt. Yanik musste erst einsehen, dass es keine Alternativen gab und hat dann auch zugelangt. Die Küche in China soll ja besser sein und aufgrund mangelnder Angebote an Mietwohungen wird Selberkochen für den Rest des Urlaubs ohnehin eher unwahrscheinlich.

Samstag, 2. Juni 2007

Kücken, Pässe und Schmiermittel

Die ehemaligen sozialistischen Staaten Kirgisistan und China haben scheinbar gut gelernt, dass offizielle Reglemente mit den nötigen Schmiermitteln (am liebsten immer noch US-Dollar) sehr wohl je nach Situation interpretierbar sind. Auf diese Weise haben ABYS heute morgen ihre Weiterreise nach China organisiert... Bernd wäre zwar lieber getrampt, aber nun geht es am Montag um 6 Uhr mit 4Radantrieb über den Torugart-Pass. Nächster Höhepunkt ist die uralte Oase Kashgar http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za874/kashgar.htm, wo Uiguren und Chinesen leben.
Ein bisschen schade ist es ja schon, denn jetzt, wo die vier (oder drei) tatsächlich 8 Worte Russisch verstehen und 6 sprechen können, müssen sie ihr Chinesisch-Sprachbuch studieren.

Die Kommentare auf dem Blog werden übrigens alle mit Freuden zur Kenntnis genommen - auch solch lange wie von Hanspeter - wenn auch nicht immer ganz zeitnah, da es momentan schwierig ist, ein funktionstüchtiges Internetcafé zu finden.

Auf vielfachen Wunsch auch einen Yanik-O-Ton: "Alles schön!". Yanik nutzt jede freie Minute, um seinen nächsten Geburri und den Erwerb von Kücken zu planen. Er will zudem noch unbedingt loswerden, dass die Güetzi von gestern urfein sind...

Freitag, 1. Juni 2007

Auf nach China

Alles bestens in Naryn, einer alten Garnisonsstadt etwa 140 km vom Issyk-Kul See entfernt. Von dort aus soll es morgen über den Torugart Pass nach China gehen.
Heute gab es ein ganzes Kilo Spaghetti und eine warme Dusche zur Stärkung.